Gut zu wissenDas Schlafsystem

Ein System beinhaltet eine Vielzahl von aufeinander abgestimmten und ausgewogenen Wirkungsfaktoren.
Der entscheidende Punkt für einen tiefen und damit erholsamen Schlaf ist die richtige Abstimmung ihres Schlafsystems. Die optimale und individuelle Anpassung von Lattenrahmen, Matratze und Kissen an Ihren Körper – und zwar in jeder Schlafposition – ist die Voraussetzung für wirklich erholsamen Schlaf.

Der Lattenrahmen übernimmt dabei eine „tragende” Rolle. Er sollte eine Stützfunktion haben, darf dabei aber nicht zu starr sein, um sich ständig wechselnden Schlafpositionen anpassen zu können. Des Weiteren sollte der Lattenrahmen eine ausreichende Luftzirkulation für den Abtransport der Feuchtigkeit gewährleisten.

Motorrahmen
Die Motorrahmen erfreuen sich nicht nur bei älteren Menschen, sondern auch vermehrt bei jungen Leuten immer größerer Beliebtheit. Im Gegensatz zu manuell verstellbarer Rahmen, ist das Fußteil bei Motorrahmen waagerecht und stufenlos mit Hilfe einer Kabelfernbedienung verstellbar. Das Kopfteil kann (natürlich auch motorisch) fast senkrecht gestellt werden, so dass eine sitzende Position mit Stützung des Rückens möglich ist.

Teller- oder Modulrahmen
Tellerrahmen bieten eine sehr hohe Punktelastizität, da der Rahmen über die gesamte Fläche mit Tellern ausgestattet ist. Diese geben nicht nur federnd nach, sondern sind in alle Richtungen Flexibel.
Für den Schlafenden bietet sich somit eine verbesserte Anpassung an den Körper.

Aufbau und die Funktion eines Federholzrahmens
  • 1. Das Kopfteil kann manuell bis zu einem Winkel von ca. 45 ° Neigung verstellt werden. Diese Einstellung ermöglicht eine höhere Lage des Kopf und Nackenbereiches.
  • 2. Integrierte Schulterkomfortzonen. Diese Leisten sichern das Einsinken der Schulterpartien, besonders bei seitlicher Lage und sorgen für die erforderliche Druckentlastung.
  • 3. Mit der Härtegradverstellung regulieren Sie das Einsinkverhalten in Höhe der Hüfte. Je weiter die Kappen nach außen geschoben werden, umso fester ist die Unterfederung, da die Kappe eine weitere Leiste fixiert.
  • 4. Das Fußteil kann in der Regel nur leicht geneigt werden. Es dient zur höheren Lagerung der Beine.
  • 5. Die Mittelzonenverstärkung sichert die Stabilität der Federholzleisten.
  • 6. Zur Erhöhung der Flexibilität, werden die einzelnen Leisten in Kautschuktaschen eingelassen, welche wiederum an der Rahmen-Innenseite befestigt sind oder aufliegen.